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Englisch lernen in Sudafirka, eine Begegnung 6000 KM weg von zu Hause, Afrika ein reiches Land? Südafrika ist von Touristen weitgehend unberührt. Das ist ja schon mal eine Grundlage für eine Sprachreise dorthin, auch wenn Englisch, obwohl eine der Landessprachen, nicht so weit verbreitet ist. Auch wenn es für mich anfangs aufregend war, 6000 Kilometer von zuhause zu sein, so werde ich doch nie wieder der gleiche sein, nachdem ich diese Armut und diese Lebensbedingungen gesehen habe. Wenn man so etwas mit eigenen Augen gesehen hat, kann man erst richtig dankbar sein, in einem Land mit guter medizinischer Versorgung zu leben - ich werde mich nie wieder über anstehende Praxisgebühren und teure Medikamente beklagen! -, mit genügend Nahrung - sogar viel zu viel Nahrung, das ist ja der Witz an der Sache! - und mit Zugang zu frischem Wasser - sogar aus der Leitung und das jederzeit! Die Deutschen benutzen lediglich 2% ihres Wassers, das aus der Leitung kommt, zu Nahrungszwecken. Doch muss ich hier wohl am Anfang beginnen: Ich wollte also eine Sprachereise nach Südafrika unternehmen, um Englisch zu lernen bzw. mein Englisch nach 10 Jahren wieder aufzufrischen. Ich hätte mir wohl Nationalparks oder andere Touristenattraktionen anschauen können, aber ich bin bewusst dorthin gegangen, wo mich die Reisegesellschaft eigentlich nicht haben wollte. Meine Reise
begann also am Flughafen in Kapstadt. Das Zentrum der Stadt sieht eindrucksvoll
und fast wie zuhause in Deutschland aus: Hohe Wolkenkratzer, Bürogebäude,
der Sitz der Verwaltung
aber außerhalb, am Rande der Stadt,
stehen die Wohnviertel: die weißen Geschäftsleute hausen in
prunkvollen Villen, während die übrige Bevölkerung, sofern
sie überhaupt ein Dach über dem Kopf hat, in Slums und Armutsvierteln
untergebracht ist. Vermutlich hat sich die Lage im Vergleich zu den letzten
20 Jahren gebessert, aber von "menschengerechten Lebensbedingungen"
ist noch lange nicht zu sprechen. Es ist schon sehr surreal, wie so viele
Touristenattraktionen mit dieser Armut nebeneinander existieren. Meine
Sprachreise hat mein Englsich verbessert, ich habe im Vorfeld über
das Internet verschiedene englisch
Sprachkurse bestellt allerdings auch mit dem Hintergund mich mit Non-Profitoragnisationen
auseinander zusetzen.Das eigentliche Ziel meiner Sprachreise war eine
Familie am Westkap.
Wenn ich Zeit hab gehts hier weiter.
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